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Craft Camp Workshop: Archaistic embroidery from Mulgi region

Craft Camp Workshop: Archaistic embroidery from Mulgi region

Liina Laaneoja und Annika Vaalma leiteten diesen Kurs, der sich mit einer Technik befaßte, die ich eigentlich nicht nutze, aber vielleicht ist es ja was für mich? Als Kind habe ich gestickt, das ist jedoch schon lange her und seitdem habe ich kein Stickgarn mehr in die Hand genommen. Ein ganzer Schrankkoffer voller gestickter Tischtücher, von Großmutter und Mutter, das deckt meinen Bedarf. Neugierde ist aber  bekanntlich eine positive, treibende Kraft und so habe ich  mich angemeldet.

Die überkommenen Stickereien aus der Region Mulgi, in Zentral-Estland,  stilisierte Pflanzen und Blumen, findet man auf Trachten und auf Vorhängen und Wandbehängen. Wir bekamen die Aufgabe, ein TicTacToe-Spiel zu gestalten, ein kleines Mühle-Spiel.

Das Stickgarn

Das Stickgarn

Schon das Aussuchen und Zusammenstellen der Farben machte Freude und das Arbeiten mit der Wolle und dem Filz gefiel mir. Langsam wuchs auch die Idee, wie ich die 5 Plättchen für jede Spielpartei gestalten könne.

Das Spielbrett

Das Spielbrett

Nachdem die Feldlinien gezogen waren, ging es an das Gestalten der Spielmarken und ich entschied mich für Kreise und Vierecke als Unterscheidungsmerkmal der zwei Partien, die Farben wollte ich durchgängig nutzen.

"Mein" Spiel

"Mein" Spiel

Aber mehr als vier Plättchen schaffte ich nicht an diesem Tag, dafür aber lobte mich Liina, ich hätte die mittelalterlichsten Muster geschaffen... naja, das paßt ja auch zu meinem Alter ;=)

Die Vielfalt und die Schönheit der an diesem Tag entstandenen Arbeiten hat mir Lust gemacht , auch wieder zu sticken, weiß aber keinen Anwendungszweck dafür. Vielleicht Handschuhe besticken? Das kann ich mir vorstellen.

Welche Meisterwerke andere Teilnehmerinnen geschaffen haben, zeigte sich am letzten Tag unseres Craft Camps bei der Präsentation der Arbeiten, Hut ab!

Letztes Jahr hatte ich auf der St. Martins-Messe in Tallinn schon einen Beutel Stickwolle gekauft (wer weiß wofür mans mal braucht), und später auf unserer Reise konnte ich im Wollgeschäft in Kuressaare nicht widerstehen und habe etliche Stränge Wolle dazugekauft. Jetzt fehlt nur noch die Zeit und ein Nutzen, dann sticke ich los!

Eesti käsitöö

Dieses Bild von Priit Halberg bei Flicker zeigt eine Tracht mit dieser wundervollen Stickerei.

Craft Camp Workshop: Sewn Fringes of Saaremaa Wedding Gloves

Craft Camp Workshop: Sewn Fringes of Saaremaa Wedding Gloves
Kristi Jõeste

Kristi Jõeste

So, nun gehe ich an die Nachbereitung der Reise und stelle als erstes die verschiedenen Workshops vor, an denen ich teilnehmen konnte.

Die angenähten Schlaufen und Fransen der Hochzeitshandschuhe von der Insel Saaremaa waren Thema unseres ersten Workshops beim Craft Camp. Lehrerin war die unermüdliche Kristi Jõeste.

Sie hatte auch etliche wunderschöne Handschuhe mitgebracht, Anregungen und Ansporn für uns.

Ich war gespannt auf die Bündchen-Traditionen und vor allem auf die Befestigung der Schlaufen und Fransen an den Handschuhen, denn damit hatte ich mich gerade bei der Übersetzung des lettischen Handschuhbuchs beschäftigt.  Werden die Schlaufen gestrickt, müsssen sie mit einer besonderen Technik befestigt werden, denn sonst lösen sie sich leicht wieder auf und man hat nur einen großen Faden hängen...

Aber bei diesen Handschuhen werden die Schlaufen und Fransen nach der Fertigstellung der Handschuhe angenäht und das versprach ungeübten Strickerinnen wie mir eine gewisse Sicherheit...

Anschauungsmaterial

Anschauungsmaterial

Ob ich jemals solch wunderschöne Exemplare stricken werde? Ich weiß es nicht, freuen kann ich mich aber immer daran.

Die Details: die obigen Beispiele zeigen von links nach rechts einen Handschuh mit extrem langen Fransen, der wurde ja wohl auch nur zu einer Hochzeit getragen, der mittlere und der rechte Handschuh zeigen unterschiedlich lange, "zweistufige" Fransenreihen.

Ein Beispiel für mehrstufige Fransenreihen

Ein Beispiel für mehrstufige Fransenreihen

Und bei diesem Musterbündchen sieht man die feine Kombination von Fransen, mehrfarbigen Flechtborten, Musterstreifen und linken Reihen, die einerseits zur Befestigung der Fransen, aber auch als Zierstreifen gestrickt wurden.

Wie immer ist die Farbanordnung außerordentlich wichtig, Alle in den Mustern verwendeten Farben kommen auch in der Schlaufenreihe vor, Ganz wichtig für eine gute Wirkung der Fransen ist die exakte Einhaltung der Farbreihe und die Anzahl der Fäden pro Farbe, hier aufs harmonischste umgesetzt!

Für uns waren die benötigten Garne liebevoll vorbereitet und zuerst ging es darum, kleine Musterstreifen zu stricken, in die wir dann die Schlaufen oder Fransen einarbeiteten. Die Anleitungen für die einzelnen Werkstücke stammen aus dem wunderbaren Buch "Estonian Knitting", das ich hier ja auch schon vorgestellt habe und an dem Kristi Jõeste ja nicht unbeteiligt ist.

Wollzuteilungen

Unser Wollzuteilungen

Die Anleitung für die Handschuhe aus Valjala zeigt, daß die Fransen in die 6. und in die 9. Reihe gearbeitet werden, die Schlaufen also auf dem Handschuh-Bündchen liegen. Das hat den Vorteil, dass sie sich nicht so leicht verfransen und dass sie als zweite Lage das Bündchen noch wärmer machen. Damit die Schlaufen prominent befestigt werden sind, werden sie in die Füßchen von links gestrickten Maschen eingeknüpft.

Workshop-Ergebnis

Mein Workshop-Eregbnis: Handschuhbündchen der Handschuhe aus Valjala

Eine kleine Herausforderung war für uns, die Reihen, deren Chart für Runden geschrieben ist, flach zu stricken, wo ich doch schon immer Probleme mit rechts / links / Spiegelbild habe;=)
Die erste Schlaufenreihe habe ich fertigbekommen, die zweite, bunte Reihe begonnen.

Handschuhe aus Karja

Handschuhe aus Karja

Das Bündchen der Handschuhe aus Karja war die zweite Übungsaufgabe.

Da habe ich zwar das Bündchen gestrickt, aber die Schlaufen nicht eingeknüpft. Durch die geschickte Kombination farbiger Musterreihen, links oder rechts gestrickt, entsteht eine hübsche Musterborte.

Bündchen des Mustjala-HandschuhsUnsere dritte Aufgabe war die Borte für den prachtvollen Handschuh aus Mustjala.

Das Bündchen selbst ist nicht besonders komplex, einfache Reihen in den drei Farben dunkelgrün, schwarz und dunkelbraun bilden den markanten unteren Rand des Handschuhes und die Fransen werden zweilagig gearbeitet, eingeknüpft in die dritte und fünfte Reihe.

Ich mag die Muster aus Mustjala, dem kleinen Ort im Nordwesten der Insel Saaremaa sehr, ein Paar Kniestrümpfe habe ich ja schon gestrickt, nun also ein rudimentäres Bündchen ;=)

Als Augenschmaus füge ich hier noch ein paar Detail-Aufnahmen ein:

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Und hier noch eine Galerie der wunderbaren Hochzeitshandschuhe:

Estonian Knitting
Und wer es genau wissen möchte:
auf den Seiten 272 bis 281 der englischen Ausgabe des Buches "Estonian Knitting 1, Traditions and Techniques" sind die Schlaufen- und Fransenränder explizit beschrieben!

Tag 3: Auf dem Weg zum Craft Camp

Tag 3: Auf dem Weg zum Craft Camp

Ein Tag zum Ausruhen, bevor die Workshop-Woche startet. Ich verbrachte wieder einige Zeit im Park unterhalb der Altstadt und genoß die Ruhe, ja bis einige betrunkene Finnen sehr laut wurden und die Idyllle störten,

Im Park "Schnelli"

Noch ein Gang durch die Stadt und viel Wiederstandkraft, heute keine Wolle! Dafür habe ich aber noch einmal den Stand der Nordic Knitters aufgesucht,Inspiration aus Lettlandund ich habe festgestellt, daß unser "Knitting Camp" in Lettland im April und Mai recht anregend war, denn die quergestrickten Bündchen haben es der Strickerin angetan!

Ein letzter Besuch in einem Café und wieder gab es diese verlockenden "Pavlova"-Creationen;=)cc_tag1_3Ein Traum!

Ja, die Neugierde, wer wohl dieses Jahr beim Craft Camp in Olustvere dabei sein wird... und welche Überraschungen... Martine aus Holland, Angharad aus England, um nur zwei zu nennen. Nach der Anreise vorbei an grünen Feldern, Wäldern, kleinen Dörfern dann die Ankunft und ein erstes Kennenlernen...

erstes Kennenlernen

Noch nichts vor am 24. oder 31.? Craft Camp!

Noch nichts vor am 24. oder 31.? Craft Camp!
 Das ist der 500. Wockensollen-Beitrag, hurra! Ich habe gerade im Reesi käsitöö blogi eine Ankündigung gefunden, die ich nicht vorenthalten  möchte. So mein 99,99%mangelhaftes Estnisch mich  nicht trügt, finden am 24.12. und am 31.12. jeweils ab 11:00 Uhr zwei Kurse zum Thema Haapsalu-Schal-Stricken in Olustvere  statt. Der Blog wird geschrieben von Liina Rees und ich bin darauf gekommen, als ich nach Haapsalu + Garn suchte, denn Rees, wie sie sich nennt, verkauft auch feines Schal-Garn und stellt ihre schönen Spitzenstrickereien vor. Und Olustvere? Das kenne ich ja gut, da findet ja jedes Jahr das Craft Camp der Viljandi Cultural Academy statt!

Über das diesjährige Craft Camp habe ich hier auf der Wockensolle ja ausführlich berichtet,  und im November bin ich dort ja am Wool and Handicraft Workshop noch mal vorbeigekommen.In Olustvere

Nun, die Termine am 24.12. und 31.12. sind sicherlich zu kurzfristig angekündigt und wir sind auch sicherlich nicht die Zielgruppe für diese Veranstaltungen, aber:

und nun kommt es:

Craft Camp in Olustvere, EstoniaMan kann sich für das Craft Camp im Juli 2016 anmelden, die Registrierung ist eröffnet!

Vom 9. bis 15. Juli findet es nächstes Jahr statt, im Anschluß an die Mittelalter-Tage in Tallinn und es gibt etliche neue Kurse. Ich habe mich als Early Bird sofort angemeldet und kann mich jetzt also schon freuen.

Das Programm der Werkwoche? Dieses Jahr sind die Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene konzipiert, das ist bei jeder Kursvorstellung auch nochmal vermerkt. Und dazu kommen natürlich die Abendveranstaltungen, der Tagesausflug, die Filmvorführungen und der Craft Fair, wo schöne Dinge angeboten werden (Wolle, Gestricktes, Bücher, Nadeln etc....)

Der Link zur Anmeldung ist etwas versteckt auf der Webseite zu finden: craftcampregisterMan muß auf das Wort HERE klicken, dann kommt man zum Anmeldeformular.

Zugegeben, der Preis für die Woche ist nicht niedrig, aber es sind hochkarätige Veranstaltungen und ich bin froh, daß ich mich angemeldet habe.
Es lohnt sich! Es wird wunderbar!

Craft Camp 2016, veranstaltet von der Viljandi Kultuuriakadeemia auf Vimeo.

Es gibt auch eine Ravelry-Gruppe, in der immer wieder Infos und Fragen zusammenkommen und die sich in den nächsten Wochen sicherlich noch beleben wird.

Ich habe mir auch noch etwas ausgedacht: Wenn man schon mal in Estland ist... aber das schreibe ich im nächsten Beitrag.

Wer ab jetzt vor Weihnachten nicht mehr online geht, dem wünsche ich frohe Tage und wer noch online bleibt, dem verspreche ich noch einen Beitrag vor dem 24.

Noch mal die Links:
Craft Camp-Homepage,  bei Facebook, das Video bei Vimeo,  und bei Ravelry

Craft Camp: 10. Juli, Abschied

Craft Camp: 10. Juli, Abschied

Craft Camp in Olustvere, EstoniaDie Zeit fliegt so schnell und ich bin traurig, daß die Woche in Olustvere zu Ende geht und all die wunderbaren Leute sich wieder in alle Richtungen verstreuen.

Wieviel Kontakte kann ich halten? Wieviel Kontakte werden sich festigen?

Der Vorsatz ist da. Verabredungen getroffen, für das Nordic Knitting Symposium in Kiruna 2016 und das darauf folgende Craft Camp in Olustvere. Ich wünsche mir, daß das wahrwerden wird.

Aber erst einmal Koffer packen, letztes Frühstück und ein letzter Gang auf den inzwischen schon vertrauten Wegen.

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mein estonischer Schlüsselring

mein estonischer Schlüsselring

Nach dem Frühstück zeigte jeder der Teilnehmer seine während des Craft Camps erstellten Werke, na, nicht alle und nicht alles... Ich zeigte nur meinen in den estonischen Landesfarben geflochtenen Schlüsselring, denn ich kann mit vielen der anderen Meisterwerke nicht mithalten.

Und ich habe auch nicht in den Abendstunden weiter an den Projektarbeiten gestrickt, oft war ich zu müde oder ich habe meine Photos sortiert (welche Ausrede gilt?)

Selbst während der Präsentation wurde weitergestrickt, der Enthusiasmus wirkt ansteckend!

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Nalbinding, Knochenschnitzen, Sticken, Birkenrinde-Arbeiten, welch tolle Ergebnisse!

Wir bekamen zum Schluß Diplome überreicht und während der Abschiedsreden hatte nicht nur ich ein Tränchen in den Augen.

diplome diplomSo schön war die Zeit gewesen, so nette und liebe Teilnehmer(innen), Referent(inn)en und Organisator(inn)en... ich war, muss ich eingestehen, noch nie in so einer prima Gruppe und das werde ich mitnehmen, sozusagen ein immaterielles Craft-Camp-Ergebnis!

Denise machte mir noch eine große Freude und zeigte mir die Jacke, die sie von Riina Tomberg gekauft hat. Diese Creationen sind einfach wunderschön. Und ich freue mich auf den Mantel, den ich mir bestellt habe!

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Ein letztes Mittagessen, eine letzte Busfahrt über Land, zurück nach Tallinn. Wieder freue ich mich an der wunderschönen Landschaft, ein großer Himmel und soviel Grün! Und ab und an ein Schild, das vor Elchen warnt, aber ich habe kein solches Riesen-Vieh die Straße kreuzen sehen.

Himmel über Estland

Himmel über Estland

Nele, unsere Chef-Organisatorin, stieg in Rapla aus und der nächste Stopp war schon der Tallinner Flughafen. Auf einmal wurde die Gruppe ganz klein und die Stimmung doch gedrückt.

Am Hafen-Terminal dann Koffer-Schnappen, ins Taxi einsteigen und plötzlich bin ich wieder alleine. Im Hotel bekomme ich das gleiche Zimmer wie in den Tagen vor dem Craft Camp, als sei nichts gewesen?

Eine Menge ist gewesen und eine Menge bleibt: Erinnerungen, Kenntnisse, Projekte, Pläne!

Danke an Alle, die diese tolle Veranstaltung ermöglicht  und/oder dabei  mitgemacht haben!

Regenbogen in Tallinn

Regenbogen in Tallinn

Craft Camp: 8. und 9. Juli

Craft Camp: 8. und 9. Juli

Erfüllte Tage, und deshalb ist der Blog nicht á jour. Ich lann heute morgen, am Tag der Abreise von Olustvere, auch nur eine kurze Zusammenfassung geben, ausführlicher kann ich wohl heute abend in Tallinn im Hotel berichten.

Nun, am Mittwoch gab es wirklich volles Programm. Ich nahm am Workshop "Plaited Ribbons" teil und das war wirklich sehr lohnend, denn Bänder habe ich zuletzt vor vielen vielen Jahren geflochten.

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Der Craft Market nach den Workshops gab uns noch einmal Gelegenheit, Wollvorräte aufzufrischen, Bücher zu kaufen und die Referentinnen des Craft Camps boten ihre Erzeugnisse an. Alles sehr sehr verführerisch!Der "Craft Market" am MittwochAber das war an diesem Tag noch nicht Alles. Shameless SelfPromotion stand auf dem Programm und viele von uns nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeiten oder Interessen vorzustellen. Es ist schon beeindruckend, welche Talente unter uns weilten!

Martien trägt eine Kette von Linda Magi

Martine führt eine Kette von Linda Mägi vor

Ich werde im ausführlichen Beitrag über diesen Tag auf die Vorstellungen zurückkommen, denn wie gerade geschrieben: Ich bin beeindruckt und wieder einmal hat sich bestätigt, daß es richtig war an diesem Seminar teilzunehmen.

Ja, zum Schluß wurde noch ein sehr fröhlicher Dokumentarfilm über eine Hochzeit auf der Insel Kihnu gezeigt und die ganz Unentwegten saßen dann noch länger zusammen, strickten und schnackten.

Der Donnerstag, der letzte Workshop. Und ein Highlight für mich: Blau-weiße Fingerhandschuhe von Saaremaa und Runö, gehalten von Rina Tomberg. Sehr ausgefeilte Arbeitsweisen wurden da vorgestellt und Braids, Travelling Stitches und Thread Transport waren die technischen Herausforderungen. Ich entschied mich für den Pulswärmer mit der besonderen Art des Fadenansetzens und kleinen Lace-Elementen.

Puslwärmer von der Insel Runo

Puslwärmer von der Insel Runo

Riina Tomberg leitete den Workshop sehr konzentriert und sehr oft herrschte die Silence of Concentration im Raum. Als ganz besonderes Highlight hörten wir dann während unserer Arbeit Musik von Arvo Pärt, dem großartigen estonischen Komponisten. Das war wirklich ein wunderschöner Unterricht.

Das letzte Abendmahl dieser ereignisreichen Woche fand im Herrenhaus statt.

Nach dem Dinner

Nach dem Dinner

Und nach dem Dinner gab es ein Konzert estonischer Musiker: traditioneller Dudelsack mit sehr eigenwilligem Drum Set und Jazz-Anklängen.

Estonische Dudelsackmusik

Estonische Dudelsackmusik

Beim Konzert blieb es aber nicht, denn der junge Mann hatte hervorragende Animateur-Qualitäten und brachte vielen von uns das Rund-Tanzen nach estnischem Rhythmus bei. Ein herrliches Durcheinander!
Und wer immer noch nicht müde war, packte, zurück im Dormitorium, das Strickzeug aus und bei rotem oder weißem Wein wurde weiter erzählt, gestrickt, geschnattert.

Dokumentarfilm "Kihnu Wedding"

I better take my notebook ;=)

Wie angekündigt, werde ich die einzelnen Workshops etc. noch genauer beschreiben. Aber heute ist ersteinmal Schluß-Präsentation und Kofferpacken angesagt, dann geht es zurück nachTallinn.