Armut ist sexistisch – poverty is sexist

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Ein Aufruf, eine Aktion die deutlich macht:

Frauen sind in einem stärkeren Maße von Armut betroffen als Männer.

Es gibt keine "Armut ohne Frauen" - Frauen  auf der ganzen Welt sind stärker von Armut betroffen als Männer und Millionen von Mädchen werden um ihre Zukunft betrogen:

 der Zugang zur Bildung ist ihnen verwehrt, sexuelle Selbstbestimmung wird durch die "herrschenden Zustände" verhindert, Kinderarbeit ist selbstverständlich -

zu der Verweigerung der Allgemeinen Menschenrechte kommt noch die geschlechtsspezifische Unterdrückung.

Und je ärmer eine Gesellschaft ist umso schlechter ergeht es den Frauen.

Deshalb ist es gut und notwendig, daß One.Org zur Unterzeichnung eines offenen Briefes aufruft und dieses Video zeigt:

Ungleichheit und Menschenrechte - das schließt sich aus.

Erst wenn wir alle die gleichen Rechte haben, sind wir alle wirklich gleichberechtigt.

Hein Blöd im Wollwahn

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Ab und an erfreue ich mich an den Geschichten mit der Maus, die ja nun schon seit Jahrzehnten im TV  den Kindern das Leben erklärt und auch viel Freude und Spaß bringt. Und egal welches Alter, für viele gehört die Maus einfach zum Sonntag dazu.

Der Ideenvorrat erscheint mir unerschöpflich, aber ab und an wird doch eine Geschichte aus dem Stash hervorgekramt und noch einmal gesendet.

So auch heute. An die Episode "Hein Blöd im Wollwahn"  kann ich mich gut erinnern, aber daß sie schon über 10 Jahre alt sein soll, aus dem Jahre 2007 stammt? Die Zeit rast.

Nun also viel Freude am Sonntagsvideo: Hein Blöd im Wollwahn beim Wollwettkampf in Wuppertal!

Sonntags-Video: Les Tricoteuses

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Eigentlich ist es kein Video, sondern eher ein kleines Konzert:

Kaori Nakamura spielt François Couperin

Das Stück, ursprünglich für Cembalo / Clavecin geschrieben, hat auf dem Klavier einen weicheren Klang. Cembalo klingt immer so metallisch, Piano kann sanfter wirken.

Also fast ein Wechsel von Metall- zu Holznadeln, meine ich.

Ob Couperin die französischen Revolutionsstrickerinnen im Sinne hatte? Ich kann das nicht aus dem Stück heraushören. Und was es mit den Revolutionsstrickerinnen auf sich hat, das habe ich in meinem neuen Blog "Wollmacht.de" beschrieben.

Nun, ich hatte im Sommer Geburtstag und habe von einem lieben Freund eine Domain geschenkt bekommen, eben die Wollmacht.de.

Und was mach ich nun damit? Ich habe ja auch schon das Häkelverbrechen als Neben-Domain (da müsste ich auch mal wieder etwas schreiben..) Also habe ich mir gedacht, ich nutze die Wollmacht als Vorratskammer, wo ich Online-Manuskripte, Bücher, VIdeos etc. vorstelle oder einbinde. Und einer meiner ersten Beiträge war eben der Beitrag über die Tricoteuses..

Auch wenn es hier auf der Wockensolle gerade etwas ruhiger ist, heißt das nicht daß ich nichts zu tun hätte. Ich plane weiterhin meine Seminarwoche, bereite mich auf die Reise nach Tallinn und Riga im November vor, stricke und schlage mich mit ehrenamtlichen Verpflichtungen herum. Und mit den Flausen, die ich im Kopf habe!
Aber so ist es nun mal. Ein wunderbarer Herbst, schöne Musik, schöne Wolle, liebe Freunde, ein geliebter Mann und dann auch noch einige exzentrische Katzen, mir gehts gut!

Peasants make Gloves (1948) – 2

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Es ist schon eine ganze Weile her, daß ich auf der Suche nach polnischen Stricktraditionen ein Video der Pathe-Wochenschauen aus dem Jahr 1948 hier auf der Wockensolle einband:

Peasants make Gloves - Bauern produzieren Handschuhe hieß der Film. Frauen, Männer, Kinder - alle stricken Handschuhe aus grober Wolle mit einfachen Sternmustern, und das auf eine ungewöhnliche Weise: sie arbeiten mit 3 langen Nadeln, jeweils die Maschen der Vorderseite und die der Rückseite auf einer Nadel. Wir rätselten damals über die Herkunft der Muster, die ungewöhnliche Strickweise - denn der Text der Wochenschau war zum Einen den meisten von uns nicht verständlich, da auf polnisch, und zum Anderen auch noch sehr ungenau gehalten.

Das war im Januar 2017. Im Januar 2018 schrieb mir eine Leserin und wies mich auf die Berliner Ausstellung "100 Prozent Wolle" hin, die sie als "lieblos, kühl und uninspiriert" bezeichnete. Mit dieser Meinung steht sie nicht alleine da, das habe ich jetzt schon von mehreren Besucherinnen der Ausstellung gehört und nächste Woche werde ich mich davon selbst überzeugen.

In dieser Mail gab mir Steffi K. aber auch einige Hinweise zu der polnischen Handschuh-Strickerei und versprach, ihre polnische Freundin bei deren nächsten Besuch dazu zu befragen. Und nun habe ich heute diese Informationen bekommen:

…endlich war meine Freundin Ewa mal wieder zu einem längeren Besuch bei uns und wir haben zusammen den Film über die strickenden Dorfbewohner in Polen angeschaut. Es geht um das Dorf Tyniec in der Nähe von Krakau, dort arbeiten alle (!) Dorfbewohner als Stricker/innen, von klein bis groß, wie man sehen kann. Oma Śmiech (das Lachen) ist 'Instruktor'. Die besten schaffen 5 Paar am Tag. Man kann sogar beim Stricken flirten (die Szene mit dem Jungen und dem Mädchen auf der Mauer). Die Handschuhe werden gern beim Skifahren benutzt.

Ewa sagte noch, dass sie das Wort 'knüpfen' benutzen, also nicht 'stricken'. Leider geht alles so schnell und ich kann nicht richtig sehen, wie die Handschuhe entstehen.

Heute gibt es diese Muster dort immer noch, aber Ewa weiß nicht, ob sie wirklich noch vor Ort hergestellt werden.

Naja, jetzt haben wir einige Informationen, aber auch viele neue Fragen. Im Sommer fahre ich in die Nähe von Krakau. Mein Polnisch ist nicht so richtig gut, aber vielleicht kann ich etwas mehr herausfinden...

Das finde ich spannend. Vielen Dank, liebe Steffi, mal sehen ob Sie noch mehr herausfinden können, das wäre prima!

Latvia – Madagassikara

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Lettland und Madagaskar und Puppentheater - eine Sonntagsfreude!

Immer wieder finde ich wunderbare, fröhliche oder skurrile Videos, dabei habe ich nach einem Tutorial gesucht... aber das findet sich auch noch.