Der Platz an der Tallinn Straße mit dem Waagehaus

Der Platz an der Tallinn Straße mit dem Waagehaus

Die nächsten Tage verbrachte ich auf der Insel Saaremaa, in Kuressaare. Der größte Ort auf der Insel ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge auf der großen Insel, hat eine imposante Burg, wo auch das Stadtgeschichtliche Museum untergebracht ist und bietet viele Handarbeitsgeschäfte, einen gutsortierten Buchladen, kleine Cafés und noch mehr. Ich war schon einige Male hier, zuletzt vor zwei Jahren auf der Rundreise nach dem CraftCamp.

In Kuressaare ist auch Riina Tomberg zuhause, im Erdgeschoß ihres Hauses ist das Atelier untergebracht, in dem ich nun wieder etliche Stunden verbrachte. (Dazu später mehr).

Die Stadt ist recht belebt, denn wie wir schon andernorts bemerkt hatten, machen viele Esten dieses Jahr Urlaub im eigenen Land und gleichen so die Verluste durch das Ausbleiben vieler ausländischer Touristen aus.

Seit meinem letzten Aufenthalt hat sich einiges verändert. Der Platz vor dem Rathaus an der Tallinn-Straße wurde umgestaltet, nun steigen Fontänen aus dem Straßenpflaster auf und viele Sitzbänke laden zum Ausruhen ein.
Und in dem Gebäude am Marktplatz, in dem vor einigen Jahren das leider nicht weitergeführte "KnowSheep Project" untergebracht war, ist jetzt eine Sushi-Bar. Das nennt man Globalisierung und das ist nicht immer gut.

Im Markt von Saaremaa ist jetzt ein Sushi-Restaurant

Die Südspitze der Insel mit dem kleinen Ort Sääre und dem Leuchtturm Sõrve kannte ich noch nicht. Die Ortschaft und den Hafen gibt es nicht mehr, dafür den zweitältesten Leuchtturm Estlands, der erst nach dem zweiten Weltkrieg seine heutige Form erhielt. Etliche Gebäudereste erinnern an der Landspitze noch an die Besiedlung, ansonsten ist es hier öd und leer. Ein großer Himmel spannt sich über dem Wasser und man vermeint fast, bis nach Ventspils / Kurland in Lettland blicken zu können.
Doch so leer ist es aber doch nicht. Es gibt neben dem Leuchtturm eine Vogelwarte, einige Souvenirstände und vor allem: ein schönes Restaurant, wo ich endlich wieder eine Kama-Creme als Dessert genießen konnte, sehr sehr lecker mit Rhabarber-Kompott!

 

Nach der Einkehr ging es wieder nach Norden, jetzt aber an der westlichen Küste der Halbinsel. Riina zeigte mir besondere Orte, deren Namen ich vielleicht schon einmal im Zusammenhang mit einem Handschuhmuster gehört oder gelesen hatte, die ich aber noch nicht kannte. Der erste Halt dann: Ohessaare Pank.

Pank = ein felsige Küste, ein Kliff

Und an diesem Kliff gab es etwas Besonderes: Das Ohessare-Windmühlen-Sommer-Café, ein Open-Air-Café mitsamt einer Mühle, in der man auch übernachten kann = also eine richtige Kaffee-Mühle!
Die Inhaberin des Cafés ist eine Bekannte von Riina und so gab es einen kurzen Plausch und ich konnte das Saaremaa-Kostüm der Inhaberin bewundern, das sie in ihrem Cafè zeigt.

Die (Kaffee-)Mühle am Meer

Mir gefiel es hier sehr, ich kann mir sogar mal einen Strick-Ausflug hierhin vorstellen, gemütlich auf so einem alten Bettgestell in der Sonne sitzen, Kaffee trinken, stricken und plaudern - das hätte was. Vorausgesetzt die Sonne scheint.

In der Kirche von Mustjala

Nach einem Stopp und der Besichtigung der Kirche von Jämaja und einem Gang über den direkt an der Ostsee gelegenen Friedhof wollten wir das Farm-Museum in Mikhli besuchen; aber das war erstaunlicherweise an einem Sonntag geschlossen. Nun denn, ich kannte das Museum ja schon, aber schade wars.

Pech hatten wir dann auch in Mustjala, dem Ort, an dem die Trachten-Schürzen Querstreifen zeigen und keine Längsstreifen, dem Ort von dem die wunderschönen Strümpfe und Hochzeits-Handschuhe stammen. Aber hier war die Galerie auch geschlossen. Eigenartig, im Sommer, in der Hochsaison...

Nun ja, wir besichtigten die aus dem 17. Jahrhundert stammende Annen-Kirche; eine Mischung aus Gotik, Romantik und Neo-Gotik, mit einer schönen Orgel. Ich kann mir Orgelkonzerte beim alljährlichen Mustjala-Festival (im Juli) gut vorstellen.

Ein ganz besonderer Gedenkstein ist in dieser Kirche zu sehen: er ist in kindlicher Liebe dem Andenken an einen Pastor gewidmet, Johann Gottlieb Kleiner, der im August 1786 in der Ausübung seines schönen Berufes während der Predigt starb. Gerade mal 40 Jahre alt wurde er, seine Gattin Hedwig Louise, geborene Hirschhausen, wurde nicht älter als 28 Jahre.

Ohessaare Mühle

Auch wenn das Museum in Mikhli und die Galerie in Mustjala geschlossen waren, habe ich doch viel gesehen an diesem Tag. Und Riina war eine kundige Führerin über die Insel.

Nur warum wir so oft vor geschlossenen Türen standen (auch am Tag zuvor in Töstamaa und in Liiva auf Muhu waren die Gaststätten geschlossen), daß wir unsere Tour "Closed Door Weekend" nannten, das finden wir vielleicht nie heraus.

Zum Schluß dieses Berichtes noch ein Bild von der Müllerin in der Mühle in Ohessaare, im nächsten Beitrag berichte ich dann vom Besuch im Archiv des Museums von Saaremaa und den interessanten Tutt-Mützen, die ich dort zu sehen bekam.

Am 30. und 31. Juli 2021 wurden  Feiertage zu Ehren der berühmten lettischen Strickerin Jette Užāne in Dzerbene in der Region Vidzeme begangen.
Jette Užāne, de von 1924 bis 2007 in der Nähe dieses kleinen Städtchen auf einem Bauernhof lebte, war stark behindert, hatte keine Ausbildung erfahren und füllte ihre kleine Welt mit einer geradezu magischen Begabung für das Stricken ganz spezieller Handschuhe, für Verwandte, Freunde, für den Lebensunterhalt.

Elīna Apsīte, die  einen großen Teil ihrer Jugend bei Jette verbrachte und heute ihr Erbe verwaltet, sorgt dafür, daß Jette nicht vergessen wird, Elina Apsite hat das Tagebuch Jettes veröffentlicht, plant nun ein Buch mit den Mustern und Geschichten der berühmten Handschuhe und hat die Feiertage zu Ehren Jette Užāne organisiert.

Jette Užāne
Elīna Apsīte

Elīna Apsīte bei der Eröffnungsansprache

Wir konnten wegen des Workshops in Dobele erst am zweiten Tag teilnehmen und haben so den Ausflug zu dem Hof, auf dem Jette lebte, versäumt.
Aber die Ausstellung im Volkshaus von Dzerben (Tautas Nams) mit Jettes Werken und den von ihr inspirierten Strickwerken anderer Strickerinnen konnten wir sehen, an 2 Workshops teilnehmen und einem Sonntagnachmittagskonzert lauschen,

Ein wunderschöner Sommertag in einer wunderschönen Umgebung mit einem interessanten Thema!

Und zu meiner Freude traf ich auch noch Freundinnen von mehreren Strickwochen und Veranstaltungen: Maija Biekerniece, Baiba Pilane, Viola Rusele...
EIne Gemeinschaft lebensfroher und aktiver Frauen!

Jette Užānes Ausstellung

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Fast alle der hier präsentierten Bilder zeigen Jette und ihre Strickarbeiten, nur die letzten drei Bilder zeigen Bilder, díe von verschiedenen Strickerinnen gearbeitet wurden. Davon kann ich hier nur eine kleine Auswahl zeigen, wer die "Strickwut" der Lettinnen kennt, weiß was ich meine ...

Immer wieder bezaubern die verschiedenen Muster, seien es Tiermotive (Katzen, Hunde, Pferde), Blumen oder auch die Serie mit "ihrem" Fenster im Wechsel der Jahreszeiten, Die Portraithandschuhe, z.B, der Mann mit Bart und Brille - das muss einem erstmal einfallen!

Workshops und Vergnügen

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In dieser schönen Umgebung fand die Veranstaltung statt. Auf der Eingangsempore des alten schönen Gutshauses spielten Musiker auf, das gelbe Zelt schützte vor möglichen Regenschauern und auf der Wiese luden Stühle und Bänke zum Verweilen ein.er wunderschöne Park, so harmonisch mit seinen Wassergräben, ist schon alleine einen Besuch wert!

 

Unter dem gelben Schirmdach saßen wir in der Runde, schwatzten, strickten oder bewunderten die herumgereichten Werke.
Dabei kam das Gespräch auch auf lettische gestrickte Kniestrümpfe und über die Art der Alsunga-Strickerinnen, die Waden-Abnahmen nicht immer mustergerecht zu gestalten, wurde dann auch mit viel Sachverstand gescherzt.
Kniestrumpf nach Art von Alsunga
Kniestrumpf nach Art von Alsunga
Und weil etlche Kniestrümpfe "vor Ort waren" bekamen wir dann auch noch eine kleine sehr spezielle Modenschau zu bestaunen!
Unter dem gelben Zeltdach, das wirklich alles gelb erscheinen ließ, ging es recht lebhaft zu. Solche Treffs mit Austausch, Freude und Begeisterung wünsche ich mir auch für zuhause, das kann doch  nicht nur eine lettische oder estnische Spezialität sein?

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Einige Informationen

Jette Užāne

Riina Tomberg ist keine Unbekannte, ich habe sie hier schon des öfteren vorgestellt; ich habe bei ihr stricken gelernt und mir eine wunderbare Jacke und einen schönen Mantel aus ihrer Kollektion geleistet, demnächst bekomme ich noch ein Kleid, das wird gerade geschneidert und ich kann es in Tallinn beim Mardilaat / Martinsmarkt im November abholen.

Riina hat in Tallinn im Haus Eesti Käsitöö (Estnische Handarbeiten) in der Straße Pikk 22 ein Geschäft und jetzt habe ich ihre neue Kollektion als Lookbook auf issuu.com entdeckt.

3 Lookbooks (oder wie soll ich diese Dateien nennen?) sind dort auf issuu.com zu sehen und auch auf meiner Wollmacht-Seite, es lohnt sich, ein Modell ist schöner als das andere.

Ich gehe jetzt in mich, denn mir fällt auf, daß ich ja noch gar nicht über das diesjährige Craft Camp berichtet habe und da habe ich Kurse bei ihr belegt und eine gute Zeit mit ihr verbracht... kommt bald!

Was ich mit der Überschrift meine? Nun, ich meine es gibt so ne Strick-Koryphäen und solche... wunderbare Menschen (meistens Frauen) oder umsatzorientierte Damen, die aus wenig einen großen Bohai machen (ich nenne keine Namen, aber wer mich kennt weiß wenn ich meinen könnte).

Eine der netten, großartigen Lehrerinnen ist Hazel Tindall. Und wenn ihr auch immer das Attribut "world's fastest knitter" anhängt, ich meine sie hat andere Qualitäten: sie strickt unglaublich tolle Dinge und sie kann prima unterrichten.

Ich habe zwar keinen Kurs bei ihr gehabt, aber ich habe ihre DVD "The Fine Art of Shetland Knitting" und es immer wieder eine Freude, den Film zu schauen. Jetzt hat sie eine neue DVD veröffentlicht: "50 Tipps for Shetland Knitters"  und das wäre doch was für den Wunschzettel, meine ich.

Ihre Webseite: www.hazeltindall.com und der direkte Link zu ihren DVDs dort: www.hazeltindall.com/dvd

Deshalb zeige ich hier die Trailer der beiden DVDs... Viel Freude daran!

Fair Isle Knitting with Hazel Tindall
Genre: Lernen/Training
Dauer: 2 Stunden 53 Minuten
Verfügbarkeit: Weltweit

Aus dem Klappentext, sofern man bei DVDs von Klappentext sprechen kann:

There are a lot of places to get knitting lessons.
But very few opportunities to learn from the worlds fastest knitter, Hazel Tindall.
Not every video gives you clear shots of the knitters hands.
Hazel starts with the basics of casting on and working knit and purl stitches. You are shown, step by step. how to knit a seamless Fair Isle cardigan from start to finish, and discover that the overall construction isn't difficult.
Easily learn at your own pace with this instructional download made in Shetland .
Download your free pattern to accompany this video from hazeltindall.com

 

50 Tips for Shetland Knitters
Over 3.5 Hours of Essential Knitting Tips
from Hazel Tindall and Elizabeth Johnston

Genre: Mode, Lernen/Training
Dauer: 3 Stunden 34 Minuten
Verfügbarkeit: Weltweit

Und wieder der DVD-Klappentext:

There are a lot of places to get knitting lessons and workshops but very few opportunities to learn from two expert Shetland knitters, Hazel Tindall and Elizabeth Johnston.

Hazel and Elizabeth were born and brought up in Shetland. They grew up watching knitters who needed to knit quickly to produce high quality knitwear for sale. Between them they have about 120 years of knitting experience.

At workshops they are often asked the same questions, for example “can you show us how you knit”, “how do you hold the yarn”, “how do you hold the needles”, “how do you knit with two colours”? Demonstrating in response to the questions can be done for only a few people at a time which eats into the workshop time. Consequently they decided to put together a film firstly to answer the frequently asked questions, then added other useful information which it is not possible to include in a three hour workshop. This film runs for over 3½ hours, and contains only relevant material for the knitter who wants to know more and learn different ways of achieving perfection.

This film gives you clear shots of the knitters’ hands as they work their magic with needles and yarn, and there is almost certain to be at least one new thing to learn (as they made the film, both Elizabeth and Hazel learned from each other)

Das Video kann man kaufen und herunterladen bei VIMEO.

Das war ein anstrengender Flug, der Flieger voll und etliche ununterbrochen schreiende Kleinkinder, da hilft kein Ohropax...

Am Abflug hatte ich mich noch geärgert, daß ich mein Strickzeug wegen der Sicherheitsauflagen in den Koffer verfrachtet habe und dann geht vor mir eine US-amerikanische Staatsbürgerin durch die Sicherheitskontrollen, hat ihre ganzen Körperpflegeartikel (mehr als die jeweils 100ml in Plastikflaschen) im Rucksack und dazu noch eine 15cm lange Friseurschere. Und die Sicherheitsbeamtin läßt sie damit durch. Ja so ist das. Die Ami-Terror-Hysterie schlägt sich überall auf der Welt nieder, aber die eigenen Staatsbürger sind so naiv wie aus dem Wald geküsst... und kommen damit durch.

Nun ja, jetzt bin ich in Riga. Bestes Wetter, gleiches Hotel, diesmal fast ein Apartment (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad), aber soviele Touristen, das hatte ich nicht erwartet. Mein erster Gang durch die Buchläden war ein wenig enttäuschend: der Laden in den "Galerias Centers" ist in den 4. Stock gezogen und führt gar keine Strickbücher mehr, auch bei Zvaigze Outlet nichts, dafür aber dieser Fund im dritten Laden:

Ellizabeth Lovick: The magic of Shetland Lace Knitting / lettische Ausgabe

Elizabeth Lovick: The magic of Shetland Lace Knitting / lettische Ausgabe

das hat mich gefreut. Hier in Lettland heißt die Autorin übrigens Elizabete Lovika!

Elizabeth Lovick

Elizabeth Lovick

Während meines Aufenthaltes auf Orkney im Mai hatte ich auch die Gelegenheit, Elizabeth Lovick auf der Insel Flotta zu besuchen. Den Besuch habe ich ja schon beschrieben, aber die Zusammenfassung unseres Gesprächs fehlt noch.

Ihr umfassendes Werk, die vielen schönen Strickbücher, sind im Artikel Elizabeth Lovick’s Bücher vorgestellt, es bleiben also noch meine knappen Notizen, die ich hier der Reihe nach wiedergebe.

  • Ihre Schwerpunkt-Themen: Lace, Fair Isle, Ganseys (Pullover)
  • Orkney ist sich seiner Stricktradition (noch) nicht bewußt
  • Fair Isle liegt zwischen den Orkney- und den Shetland-Inseln und die FairIsle-Stricktechnik war eher auf Orkney denn auf Shetland zuhause
  • bei der Erforschung der Stricktraditionen hilft das photographische œuvre eines Mannes, der 1910 eine Kamera geschenkt bekam und fast alle Bewohner der Inseln porträtiert hat. Seine Arbeiten befinden sich im Archiv der Orkneys und geben auch, da Strickkleidung ja zur Alltagskleidung gehört, Zeugnis von den traditionellen Stricktechniken.
    Die Mitarbeiter des Archivs in Kirkwall seien sehr hilfsbereit.
  • Elizabeth Lovick rekonstruiert alte Kleidungsstücke, die dann in den Magazinen PieceWork oder Knitting Tradition veröffentlicht werden werden
  • Zur FairIsle-Stricktechnik: Oft wird mit einer Rundnadel gestrickt und dann ab den Armausschnitten zu 3 Nadeln gewechselt, je eine für Vor- und Rückseite und die dritte Nadel zum Abstricken
    Es gibt ein Photo einer Frau mit einer Rundstricknadel aus der Zeit um 1910
  • Als das Shetland Archive gegründet wurde, gab es keine Strickwaren im Bestand, denn Strickkleidung war Arbeitskleidung und nicht "museable"
  • Kirkwall, Judith Glue KnitwearDie Runenstrickmuster auf den Arbeiten von Judith Glue und anderen Designern sind nicht traditionell, sondern neueren Datums
  • Die Annahme, daß gerade an den langen Winterabenden gestrickt wird, ist falsch, sagt Elizabeth Lovick. Im Winter wird gesponnen, im Sommer gestrickt. Grund? Die Lichtverhältnisse.

Am Ende meines kurzen Besuches zeigte sie mir noch ihren Stash und die schönen Spinnräder. Ich habe eine Menge gelernt bei dem Besuch und bedanke mich für ihre Offenheit.

Elizabeth Lovick und ihr Stash

Elizabeth Lovick und ihr Stash