Print Friendly, PDF & Email

Am ersten Tag in Vilnius habe ich gearbeitet. Ein Arbeitstreffen eines EU-Projektes. Danach ging es in ein Restaurant am Gediminas-Prospekt. Das war alles sehr interessant und nett, davon gibt es hier aber nicht viel zu berichten.
Das Hotel, in dem wir uns angemeldet hatten, hat mir leider gar nicht zugesagt. Ein Zimmer mit einem Tisch, auf dem ein Kühlschrank und eine Lampe standen und der somit nicht benutzbar war, zum Sitzen nur das Bett, nä, da wollte ich nicht übers Wochenende bleiben. Zumal die Umgegend nicht sehr einladend war und ich keine Lust hatte, durch diese freudlosen Gassen zu laufen. Also habe ich mir die nächsten 3 Nächte ein (teures) Zimmer in der Altstadt besorgt und bin heute morgen dorthin umgezogen. Das Hotel wollte dann gleich  mal 78€ von mir wegen früher Abreise, da habe ich meinen Koffer erstmal abgestellt und bin noch nicht eingezogen.

Eine Strasse in der Altstadt von VilniusIch kenne Vilnius zwar von Jazzfestivals in den 90er Jahren, aber ich musste mir die Altstadt doch erst wieder erlaufen. Recht leer wirkt sie an vielen Stellen, an anderen Stellen dann wieder sehr modernisiert, all die grossen Modemarken sind hier vertreten, es muß wohl Geld geben.

Immerhin habe ich ein nettes Café und dann später noch ein Antiquariat / Café gefunden, in denen es sich zu zivilen Preisen (keine Rigaer Preise!)  aushalten läßt.

Im einzigen Buchladen, den ich bis jetzt gefunden habe, habe ich gleich ein paar Strickbücher erstanden, darunter auch ein Schätzchen, das einen separaten Beitrag wert ist.

Ein Wollgeschäft habe ich noch nicht aufgesucht, aber ich habe schon einige Adressen gesammelt, wo ich morgen mal rumschauen werde.

Ein paar Verkaufsstände für die wenigen Touristen, die um diese Jahreszeit unterwegs sind, stehen entlang der Geschäftsstrasse, aber die Wollangebote, die ich bis jetzt gesehen habe, sind recht einfallslos. Wenig farbenfroh. Eher grau in grau. Der junge Mann auf dem Bild war auch nicht der Lebhafteste ;=)

Ein Strassenhändler

Ein Strassenhändler

Das Angebot? Immer noch Matrioshkas, russische Tücher, Schals, Handschuhe, Socken, billige Bernsteinketten.

Und zum Schluß, bevor ich jetzt in ein Restaurant gehe, noch ein Eindruck aus einer Seitenstrasse, überall wird renoviert.

In einer Seitenstrasse in Vilnius

In einer Seitenstrasse in Vilnius