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war die Heimreise alles andere als relaxed. Einerseits hatte ich einen Fehler bei der Planung gemacht und andererseits...

Nur ganz kurz unsere Heimreise, alles weitere dann in der Nachbereitung:

Am Flughafen in Sumburgh auf Shetland äußerst penible Sicherheitskontrollen, von freundlichen Beamten durchgeführt, aber meine Fingerringe + Schuhe + (noch mehr) ausziehen mußte ich bisher noch nirgendwo.

Ich hatte die Zeitspanne zum Umsteigen am Flughafen in Edinburgh falsch eingeschätzt. Zwischen Ankunft und Schließung des EasyJet-Gate hatten wir nur 35 MInuten und die Koffer werden nicht durchgereicht. Also raus aus dem Flieger, Gepäck eingesammelt, noch einmal durch den Checkin und die Sicherheitskontrollen und dann endlos lange Gänge entlang... das erste Mal, daß ich als Letzte in ein Flugzeug hetzte, 10 Minuten vor Abflug.

In Berlin dann beim Aussteigen aus dem Flieger ein vertrautes Gesicht: "I followed you" sagte der nette junge Kellner aus dem Scalloway Hotel. Er hatte aber keinen Highland Park Whiskey für mich dabei ;=)
Dann, wie das am Schönefelder Flughafen ist, steile Treppen hoch, lange Gänge entlang, steile Treppen herunter, barrierrefrei ist anders.

Und dann der größte Streß. Es ist tatsächlich immer noch Bahnstreik und der nette Taxifahrer meint, er bringt uns besser nur bis Südkreuz, zum Hauptbahnhof wäre es viel zu teuer, die Straßen verstopft. Am Bahnhof Südkreuz dann die Auskunft, daß zwar der Streik des Herrn Weselsky erstmal ausgesetzt sei, aber unsere Richtung (R3 nach Greifswald) nicht bedient würde. Bis zum nächsten Morgen kein Zug!
Beim Versuch dann zum Hauptbahnhof zu kommen, Treppen runter (mit dem ganzen Gepäck), Gleisverlegung, Treppen wieder rauf, dann am Hauptbahnhof Lift kaputt und Rolltreppe geht nicht vom Tiefgeschoß nach oben.

Willkommen in Deutschland!

Wie es weiterging? Wir haben noch einen Leihwagen mieten können, einen Fiat 500 für 130,00 EUR und kamen nachts um 00:30 in Gribow an, Baustelle vor dem Haus. Ein glücklicher Kater, der für uns eine tote Eidechse und einen zerrupften Vogel als Empfangsgeschenk bereitgelegt hatte und die ganze Nacht glücklich auf mir herumtrampelte.

Ja, das war ein unschönes, anstrengendes Ende einer sehr sehr schönen Reise, die mich noch eine Weile begleiten und beschäftigen wird. Bis ich wieder nach Shetland fahre.