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Track of Railway, from Ingleby Incline at Bank Foot Farm - geograph.org.uk - 1594044.jpg
Die Teeswater-Schafe haben es mir angetan. Ich finde sie wunderschön und insgeheim habe ich mir vorgenommen, sie mir einmal in natura anzusehen. Also werde ich irgendwann in nächster Zeit auch  mal nach Nordengland, nach Durham fahren.

Als Schülerin war ich einmal für drei Wochen in Newcastle-upon-Tyne zum Schüleraustausch und wir haben sehr viel Besichtigungen unternommen, unter anderem auch nach Durham. Schon als 16jährige fand ich die Stadt sehr schön, bewunderte die Universität und die Kathedrale und meinte, da könne man doch prima studieren. An diese schönen Schafe kann ich mich nicht erinnern. Das ist schade. Ich habe meine Augen wohl woanders gehabt.

Die Seite britannicrarebreeds.co.uk charakterisiert diese Rasse solchermaßen:

Nutzen: Genutzt als Fleischschaf (Lamm und Hammel). Die Wolle eignet sich als Handstrickgarn.
Die Böcke werden als Zuchtböcke mit anderen Hügel-Rassen gekreuzt.
Herkunft: Teesdale, Durham, Northern England
Klasse: Longwool. Gekräuselt
Farbe: hell schimmernder Vlies, weißliches Gesicht. Dunkelbraune Markeriungen um Nase und Augen
Wolle: lockige, seidig schimmernde cremeweiße Wolle, mit dem Alter etwas dunkler werdend
Vlies: Vlies: 3 - 6 kg, manche sagen sogar bis zu 8,5 kg!
Haar: Haar-Länge: 15 - 30 cm
Faser-Durchmesser: 32.5 - 34 micron

Dieses Schaf ist schon etwas Besonderes, selbst sein Name bezieht sich nicht wie sonst üblich auf eine Gegend, sondern auf einen Fluß.  Ihr Vlies ist feiner als das fast aller anderen englischen Langwoll-Schafe, das Haar hängt frei und unverheddert.

So, das sind die Daten. Schönheit kann man nicht messen. Aber als ich das erste Bild dieser Schafe sah, war ich entzückt. Eine eigenartige Assoziation drängte sich mir auf: als ob sie von einem finnischen Designer entworfen seien… Diese schwarzen Hufe, elegant, fast damenhaft...

wie immer: für die Anzeige auf die Vorschaubilder klicken!

Und noch ein paar Links: