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Der Samstag, der letzte Tag des Symposiums, der Tag vor der Abreise.

Eigenartig - mir ist bewußt daß jede Veranstaltung zu Ende geht, meistens schneller als erhofft, daß ich es gar nicht vertrage immer  zwischen so viel Menschen zu sein und seien sie noch so sympathisch, anregend, fröhlich - es braucht ja auch Zeit das Erlebte, Gesehene und Gelernte zu verarbeiten und zu verfestigen.

Der Webstuhlraum im Werkgebäude

Ich nutzte diesen Samstag auf meine Weise; auf dem Programm standen Ausstellungen an verschiedenen Orten und Besichtigungen des Vilma-Gebäudes und der Vilma-Wollmühle. DIe Ausstellung "WHITE" im Kondas-Center habe ich schon in Tallinn gesehen, dort war sie in Pikk 22 ausgestellt, Eesti Valge, und ich habe sie hier auf der Wockensolle auch schon vorgestellt. Kristi Jõestes Handschuhe habe ich schon während der ganzen Woche im Sakkala-Zentrum gesehen, man konnte sie gar nicht übersehen, und Riina Tombergs Ausstellung "Ohne Rot" hatte ich gleich zu Beginn der Woche aufgesucht und mich daran erfreut.

Im Februar 2017 nahm ich an der Winter-Akademie der Viljandi Kulturakademie teil und dabei konnte ich schon die Werk- und Wirk-Räume der Akademie und die neue Wollmühle besichtigen. Ich habe allerdings damals nicht darüber berichtet, das wollte ich mir für einen Beitrag in einer Serie über Wollmühlen aufheben, und den habe ich, muss ich gestehen, noch nicht geschrieben. Deshalb zeige ich jetzt hier jetzt doch schon einige Photos der Mühle.

wie immer: für eine größere Darstellung auf ein Bild klicken!

Hauptereignisse des Tages? Die Präsentation der Workshop-Arbeiten und das festliche Abschluß-Essen im Nationalen Zentrum für Volksmusik auf dem Burgberg.

Lange Tische waren vorbereitet, damit jeder Teilnehmer seine Prachtstücke präsentieren konnte, und selbstverständlich wurden wir auch zu einem Schlußwort aufgefordert.

  • Wunderbare Organisation, tolles Engagement
  • DIe baltischen Besonderheiten wurden hervorragend vermittelt
  • Hoffentlich kommen bald nicht nur russische Lehrerinnen, sondern auch Interessierte Teilnehmer aus Russland zu solchen Veranstaltungen (z.B. zum Craft Camp)
  • Es ist immer wieder faszinierend wie unkompliziert und fröhlich der Kontakt so vieler gleichgesinnter Frauen ist!
  • "Ich habe keine Angst mehr vor feinen Stricknadeln!"
  • Danke für Alles!

Das waren so einige Schluss-Bemerkungen. Und ich glaube, alle hatten recht.

Da aber Bilder immer mehr als 1000 Worte vermitteln, jetzt noch eine Bilderauswahl von der Schlussveranstaltung.

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Angesichts der Präsentationen konnte ich nur staunen, einige der Teilnehmerinnen müssen auch die Nächte durchgestrickt haben!
Ich glaube die Fröhlichkeit "kommt rüber" auf diesen Bildern.

Mit diesen Eindrücken beende ich meinen Bericht über das Nordic Knitting Symposium 2018 in Viljandi / Estland und ich bedanke mich bei den Organisatorinnen für dieses einmalige Erlebnis.
Da aber meine Reise noch nicht zu Ende ist, geht es hier auf der Wockensolle noch eine Weile weiter mit Berichten aus Estland, von Wolle und Menschen!