Design- und Strick-Pause und andere Faulheiten..

Kategorie: Wockensolle -

Nach zwei Wochen mit liebem Besuch, einer schönen Geburtstagsfeier voller Überraschungen, herrlichem Sommerwetter und -gewittern stelle ich fest, daß ich hier schon einige Zeit nicht mehr geschrieben habe.

Susanne Kandt-Horn, Selbstbildnis

Susanne Kandt-Horn, Selbstbildnis

Zum Einen war es einfach zu warm, hatte ich zuviele andere Dinge im Kopf und zum Anderen habe ich eine umfangreiche Webseite gebaut, die zum 1. August fertiggestellt sein sollte.

Das ist die Seite der Usedomer Malerin Susanne Kandt-Horn, deren hundertster Geburtstag am 8. August mit einer Ausstellung im Wolgaster Museum begangen wird. Und zu diesem Ereignis erschien eine Festschrift, die nun auf der Webseite publiziert wird.

Die Seite ist fertig geworden und unter diesem Link zu öffnen: www.susanne-kandt-horn.de

Ansonsten werde ich das Layout dieses Blogs demnächst überarbeiten, da stimmt Einiges nicht mehr, in den Kategorie-Übersichten fehlen die kleinen Vorschaubilder und auch sonst möchte ich manches anders haben. Mal sehen, was daraus wird ;=)


Ich fahr nach Riga, juhu!

Kategorie: Wockensolle -

Nach dem ganzen Umbaustress und dem Geburtstagsstress (den hab ich allerdings noch vor mir, erst am Sonntag) hab ich gedacht, ich muß mir auch mal was gönnen und nicht nur beruflich oder ehrenamtlich reisen, und so habe ich mir 7 Tage Riga, Flug und Unterkunft in einem alten Konvent direkt in der Innenstadt, gebucht, Ende August geht es los.

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Und freue mich über meine  Großzügigkeit mir selbst gegenüber ;=)

Auf dem Plan steht natürlich: Museumsbesuche, Museumsbesuche, Ausflug nach Jurmala, Museumsbesuche, Spaziergänge, Wollgeschäfte (Hobbywool z.B.), mal sehen, was noch alles

Wer Tipps zu Riga hat, nur her damit!


Vitalija Bagdžiūnienė: Kepurių mezgimas virbalais

Vitalija Bagdžiūnienė: Kepurių mezgimas virbalais

Vitalija Bagdžiūnienė: Kepurių mezgimas virbalais

Das dritte Buch im Bunde ist “Kepurių mezgimas virbalais“, auf deutsch: Hüte zum Stricken.

Dieses 2013 im gleichen Verlag wie die anderen Bücher erschiene Taschenbuch zeigt Kopfbedeckungen in grosser Bandbreite: von scheußlichaberwärmend bis elegant, von einfarbig bis mehrfarbig, von Kappe bis Tam.

Autor: Vitalija Bagdžiūnienė
Titel: Hüte stricken
Verlag: Conto Litera
Jahr: 2013
Format: 14,5×21, Taschenbuch
136 Seiten
ISBN: 9786099525341


Hüte zum Stricken

Vitalija Bagdžiūnienė: Hüte zum Stricken


3 Bücher von Vitalija Bagdžiūnienė // Teil 2

Das erste meiner drei Strickbüchern von Vitalija Bagdžiūnienė habe ich ja schon vorgestellt, Apykaklių, šalikų, skarų mezgimas virbalais. Dann will ich doch heute mal die anderen zwei Neu-Erwerbungen vorstellen, damit die Reihe komplett ist:

PirVitalija Bagdžiūnienė: Pirštinių mezgimas virbalais Pirštinių mezgimas virbalais 2Diesen ersten Band habe ich nicht im Geschäft gefunden, jedoch den 2. Band: Pirštinių mezgimas virbalais 2. 

98 Anleitungen für Handschuhe aller Art sind enthalten: im ersten Teil sind die Handschuhe schön farbig gezeigt, im zweiten Teil dann folgen die genauen Anleitungen mit Charts und eventuell Text-Erläuterungen. Aber so vieles ist selbsterklärend, das Nachstricken dürfte nicht sehr schwierig sein. Und wenn die Farben oft auch ein wenig düster daherkommen, das kann man ja ändern.

Handschuh Nr. 50

Handschuh Nr. 50

Handschuh Nr. 50: Musterzeichnung

Handschuh Nr. 50: Musterzeichnung


Autor: Vitalija Bagdžiūnienė
Titel: Handschuhe Stricken 2
Verlag: Conto Litera
Jahr: 2011
Format: 17×24, Taschenbuch
123 Seiten
ISBN: 9786099525327

Die Bücher kann man übrigens leicht bestellen, per BING- oder Googlesuche nach der Autorin suchen, dann findet man schon die Online-Buchgeschäfte, und mit Paypal und einem Online-Übersetzer findet man sich auch einigermaßen zurecht.


Die verstrickte Dienstagsfrage 28/2014

Die Dienstagsfrage vom 8. Juli 2014:

Hattet Ihr in Zusammenhang mit Eurem Hobby schon mal ein negatives Erlebnis?

Musstet Ihr Euch vielleicht dumme Sprüche oder abfällige Bemerkungen anhören?
Oder hattet Ihr schon mal Streit mit dem Partner wegen Eurer Wollkäufe oder weil Ihr Euch mehr mit dem Strickzeug als mit ihm beschäftigt?
Wart Ihr womöglich in einen Zickenkrieg unter Wollweibern verwickelt?
Habt Ihr eventuell sogar schon Verletzungen oder andere negative gesundheitliche Folgen -verursacht durch Euer Hobby- erleiden müssen?

Und wenn ja, wie seid Ihr mit der Situation umgegangen?

Diese Frage kommt meinem Fragenvorschlag für eine der nächsten Runden recht nahe. Ich wollte nämlich fragen, weshalb bei der Präsentation fertiger Strickteile, und seien sie noch so scheußlich, nur höchstes Lob erwartet wird und Kritik oder Anmerkungen, daß dies eben nicht gefalle oder gar schauderbar sei, absolut fehlt am Platz ist und entsprechend weggebissen wird.

Ich bin bekannt für direkte Worte und ich halte nichts von “naja, jeder hat so seinen Geschmack“… damit wird nämlich jede Diskussion unter den Tisch gekehrt / vermieden / abgewürgt. Es ist eben nicht jedes geschmackvoll. Manches ist einfach furchtbar grauslig.

Ich frage mich, warum in manchen Foren (Ravelry oder auch bei Google+ und sonstwo) Strickstücke präsentiert werden und um Kommentare gebeten wird, wenn nur positive Antworten und Freudenschreie mental verarbeitet werden können? Dass man auf das, was man geschaffen hat, stolz ist, ist selbstverständlich.

Wenn aber die 50.te selbstmusternde, augentötende Socke vorgestellt wird, darf man dann nicht mal nachfragen, ob es nicht langsam genug sei, darf man keinen Vorschlag machen, vielleicht mal was anderes zu stricken?

Ich sehe da eine eigenartige Mischung aus Stolz, Selbstüberschätzung und Empfindlichkeit, und das zusammen ist keine gute Mischung.  Erstaunlicherweise herrscht da oft eine uneingestandene Solidarität, wer kritisch fragt oder anmerkt, wird von allen Seiten verbal angegriffen.

Ich kritisiere aber nicht nur. Ich ermuntere auch. Aber auch das kommt nicht gut an. Wie neulich in einem Ravelry-Forum, als eine unsichere Strickerin bei gefühlt jeder 2. Reihe (einer  recht einfachen Anleitung) im Forum nachfragte, wie sie denn nun dies stricken solle oder jenes. Sie schaffte es, einen Thread von rund 50 Posts loszutreten. Mein Rat, doch einfach mal zu probieren und wenn es nicht gelingt, zu ribbeln, macht doch nichts, hat doch jeder mal so angefangen, kam gar nicht gut an. Ich wurde angegiftet. Die Fragende hat sich wohl den Wind aus den Segeln nehmen lassen, jedenfalls habe ich von ihr nichts mehr gelesen. Oder sie ist mutiger geworden…

Ja was denn nun? Müssen wir in einer Eiteitei-Welt leben, ist alles niedlich und wunderschön? Darf man nicht kritisieren oder Vorschläge machen? Darf man, wenn aufgefordert, nicht seine Meinung sagen? Muß denn immer alles so verdruckst sein?

Wir sind doch autonome, selbständige Menschen (das ist jedenfalls meine Vorstellung), die die Welt (mit-)gestalten und sich in der Welt behaupten. Muß man da so engherzig, kleingeistig und verdruckst sein?

Da freue ich mich über meine Wollfreundin, den Wollfrosch.

Begeisterungsschreie, Gedanken, Ideen, Lob, Trost, Gemecker, Nörgelei – alles das passt und darf hier rein! Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Auf ihrer Seite  (ein Beispiel für Sockenkritik) herrscht ein anderes Klima. In den Kommentaren wird gelobt, kritisiert, werden Vorschläge gemacht, In einem freundlichen, herzlichen Ton, es wird nicht rumgezickt.

Die Bilder in dieser kleinen Galerie verdeutlichen was ich meine und zeigen auch, wo ich dann doch nicht kommentiert habe ;=)

 

 PS: Nachtrag:

da hab ich doch ein gutes Beispiel für die “AllenWohlUndNiemandWeh”-Mentalität gefunden. Zugegeben, der Kommentar war kurz und prägnant. Aber “Scheisse” ist doch heute genauso wie “geil” ein Allerweltswort geworden, hat also nicht mehr den “Schimpf-Wert” wie früher, als wir noch unartig waren …

Kommentar-Kultur

Screenshot: Kommentarkultur

Kleiner Kranz

Kleiner Kranz

um diesen Adventskranz geht es hier (Bild aus der Google-Bildersuche) und Suchargument war übrigens “gestrickte scheisse” , hihi ;=)


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