Textiel Plus: Neue Ausgabe

Ich mag das holländische Magazin Textiel Plus, weil es viele Informationen zu Textilkunst, Ausstellungen, Künstler bringt, die ich sonst nicht bekomme. Und beim Stöbern durch die Infos zur neuen Ausgabe habe ich auch mal wieder im  Webshop geblättert, dort werden so viele verlockende Bücher aus den Bereichen Design, Textilkunst, Kultur angeboten, daß es eine Freude ist. Ich habe schon einige Anregungen dort erhalten und die Bücher dann bestellt. Mir gefällt, daß auch etwas ältere Design-Bücher dort zu finden und zu bestellen sind.

So zum Beispiel Radical Lace & Subversive Knitting von David Revere McFadden, dem Chef-Kurator des Museum of Arts & Design, New York.  Der Katalog der Ausstellung, die 2007 gezeigt wurde, ist sehr umfangreich und zeigt die Arbeiten vieler Künstler. Wenn auch viele Rezensenten den Titel bemängeln, weil so viel Spitze ist ja gar nicht dabei, ich habe in dem Buch viele interessante Arbeiten gesehen, aus einer Zeit als Textile Art noch nicht als Brutstätte des Yarn Bombing diente ;=) Wenn ich mir so etliche Zeitungsbeiträge oder Blogbeiträge aus den vergangenen Jahren anschaue, dann haben die Vertreter des YarnBombing den Bereich des Künstlerischen doch recht impertinent und selbstsicher für sich in Anspruch genommen.

Bei dieser Ausstellung begegnen uns auch bekannte Künstler wieder. Freddie Robbins  und Dave Cole (das ist der Mann, der mit zwei Kränen Fahnen strickt).

Auf der Seite von studio international findet sich eine gute Rezension dieser Ausstellung und: da ist er wieder: Der gestrickte Mann!

Freddie Robbins: Craft kills

Freddie Robbins: Craft kills

Und so bin ich doch wieder auf weitere Webseiten gekommen, habe mich von Links zu Freddie Robbins treiben lassen und wieder viele interessante Arbeiten von ihr gefunden.

Und bei der University of Southampton bin ich wieder einmal vorbeigekommen. Die Referenzbibliothek dort und die Sammlungen sind schon sehr beeindruckend.

So beende ich diesen etwas unorganisierten Beitrag, bereite mich mental auf das Apfelpflücken heute, wenn der Nebel verflogen ist, vor und stricke bis dahin noch ein wenig an einem Socken mit ebenso unorganisierten Mustern weiter…


aufdringlich und peinlich: DaWanda

Kategorie: Wockensolle -

Da flattert mir doch diese Mail von Dawanda ins Haus, aufdringlich und einschleimend:

Liebe Cornelie,

dein Blog gefällt mir wirklich ausgesprochen gut und ich habe auch entdeckt, dass du DaWanda schon das ein oder andere Mal erwähnt hast – wie schön!

Ich arbeite bei DaWanda im Online Marketing und finde, dass DaWanda und du ganz gut zusammen passen könnten.
Vielleicht hast du ja Lust, dich mal wieder etwas mit DaWanda zu befassen.
Da du selbst auch gerne kreativ wirst, findest du vielleicht etwas in der Kategorie “Material”, über das du gerne schreiben würdest oder das ganz hervorragend zu einem deiner nächsten Posts passt.

Ich würde mich sehr freuen, falls von deiner Seite Interesse besteht und du DaWanda in einen deiner nächsten Posts integrieren würdest. Dann würde ich dir noch weitere Infos zukommen lassen. Zum Dank kannst du dir gerne etwas, das dir besonders gut gefällt, bestellen. Hierfür würde ich dir im Anschluss an deinen Post einen 25 Euro Gutschein zukommen lassen.

Ich freue mich auf deine Antwort!

Liebe Grüße,
XYZ


die üblichen Firmenangaben…

Meine Antwort an die Dame?

Sehr geehrte Frau  XYZ???,

ich werde nicht gerne ungefragt geduzt. Ihre Mail an mich ist unaufgefordert und aufdringlich.

Ich habe Ihre Seite nicht mehrfach in meinem Blog erwähnt, sondern nur einmal und da nicht gerade positiv, sondern eher veralbernd.

Wenn Sie sich schon anbiedern wollen, dann sollten Sie auch genau prüfen, bei wem. Bei mir sind Sie falsch!
Ich möchte von Ihnen keine weitere Post bekommen, falls doch, stelle ich Ihnen eine Rechnung für gestohlene Lebenszeit in Aussicht.

Wenn Sie aber immer noch meinen, mir Geld zu schenken, falls ich DaWanda auf meiner Seite erwähne, dann bitte schön.

Cornelie Müller-Gödecke


Ich bin immer wieder überrascht

Kategorie: Wockensolle -

über die Mitglieder und den netten Umgangston bei Ravelry. Bis jetzt bin ich noch in keinem ShitStorm gelandet und bin auch nicht von der Seite angegangen worden, auch wenn ich es wagte, bei einem Zipfel-Jacken-KAL nachzufragen, ob das der volle Ernst sei…

Nun hatte ich SuperSoft Uld von Holst-Garn ausprobiert und war erstaunt über das rauhe Garn, das beim Mehrfarbig-Stricken sich verhakelt und auf der Nadel schlecht rutscht. In der entsprechenden Ravelry-Gruppe gab es sogar fürchterliche Tipps, wie man das Garn flauschig bekäme: in kochendes Wasser legen und erkalten lassen… So barbarisch wollte ich auf keinen Fall damit umgehen, aber LaSteffi machte mir Mut und schilderte die Vorgehensweise noch einmal.

Und vor 2 Tagen kam ein Briefchen ins Haus geflattert, mit einer netten Karte und einem kleinen Wollstrang.

Ein kleiner Musterstrang Holst Supersoft

Ein kleiner Musterstrang Holst Supersoft

Steffi schickte mir eine Probe des Garns, gebrüht und erkaltet nach der geschilderten Methode. Und tatsächlich: das Garn ist viel weicher als meine Mütze, die ich mit Wollwaschmittel per Hand gewaschen hatte.

Meine Mütze aus Holst Supersoft uld

Meine Mütze aus Holst Supersoft uld

Ich freue mich immer wieder über die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Und bedanke mich bei LaSteffi.


Ann Cleeves, Raven Black

Shetland Wool Week 2014: Schwook

Auch wenn ich nicht selbst zur Shetland Wool Week 2014 komme, vielleicht nächstes Jahr, wollte ich doch auf dieses Ereignis hinweisen und vor allem, auf die Anleitung für die schöne Mütze, die extra für dieses Festival entworfen wurde. Die Anleitung kann man auf der Webseite herunterladen.

Vom 4. bis 12. Oktober gehts da wirklich rund auf der Insel.

Dann füge ich wenigstens ein kleines Zitat über das Stricken aus dem Shetland-Krimi “Raven Black” von Ann Cleeves hinzu:

The devil makes work for idle hands. The memory of his mother saying those words was so sharp that he almost turned round, expecting to see her sitting in the chair by the fire, the belt filled with horsehair round her waist, one needle stuck into it, held firm, while the other flew. She could knit a pair of stockings in an afternoon, a plain jersey in a week. She was known as the best knitter in the south, though she’d never enjoyed doing the fancy Fair Isle patterns. What point is there in that? she’d say, putting the stress on the last word so she’d almost spit it out. Will it keep dee ony warmer?

In der Kindle-Ausgabe für den E-Reader kostet das englischsprachige Buch gerade mal 1,25€, das kann man sich ja mal leisten. Der Download bei amazon: Raven Black (Shetland) (English Edition)


Eine kleine Karte mit den Rigaer Woll-Adressen

Selbstverständlich habe ich nicht alle Wollgeschäfte und alle Verkaufsplätze aufsuchen können. Aber ich wollte doch noch zum Abschluß und auch zu meiner Erinnerung eine Karte mit den Plätzen, wo ich war, zusammenstellen. Die Souvenirstände überall in der Altstadt braucht man nicht aufzählen, die kann man nicht übersehen ;=)

I could not visit all woolplaces in Riga, for sure. But I add the places, where I have been, to a map. For my reference in the future. I do not list all these souvenir places in the old town, these can’t be overseen…


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