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Wenn Kunst zu sehr auf Effekt zielt, wird sie sehr schnell bedeutungslos.
Wenn Kunst zu sehr bestimmte sexuelle Präferenzen bedient, wird die Zielgruppe deutlich eingeschränkt.
Wenn Kunst dann noch Techniken verwendet, die Menschen mit anderer sexueller Präferenz zugeschrieben wird (also z.B. Menschen mit Menstruationshintergrund), wird sie zu kokett.

Jürg Benningers Arbeiten

Jürg Benningers Arbeiten / Screenshot (Klick vergrößert)

juergbenningerhimselfIch habe da eine Ausstellungsankündigung von Jürg Benninger erhalten und mir die Arbeiten angeschaut. Und finde sie belanglos und affektiert.

Einordnen würde ich die Arbeiten als Rosemarie-Trockel-epigonal, mit etwas Schwulenzauber garniert.
Aber schon mit den Arbeiten von Rosemarie Trockel kann ich wenig anfangen.

Ich finde, auf seine Arbeiten passen meine drei oben genannten Aussagen. Erscheint mir alles zu kalkuliert.

Und wenn ich jetzt etwas polemisch werde, so meine ich doch, daß, wenn Frauen in sog. Männer-Domänen eindringen, gelingt dies meistens weniger oberflächlich, affektiert und aufgesetzt.

Und nun genug der Kunst-Polemik, die Woche hat begonnen und viel Garn erwartet mich ;=)