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Also das war das letzte Mal, dass ich bei Ryanair einen Abflug ab Berlin Schönefeld gebucht habe, hier Schlange stehen für Check-In, dann in anderes Terminal gerufen, dort Schlange stehen, dann steile Treppe nach oben, lange Gänge lang, steile Treppe runter, das ist einfach schrecklich, bin ja keine 20 mehr....

In Riga dann schlechtes Wetter und vertrautes Gefühl. Ich habe mir angewöhnt bei einer Ankunft nicht gleich zu den Terminen zu gehen, nicht gleich Bekannte aufzusuchen, sondern mich ersteinmal langsam zu akklimatisieren, in Buchhandlungen stöbern und im Café sitzen und Tee trinken. So auch diesmal.

Zwei Damen im Café

Zwei Damen im Café

Ob diese schönen Jacken nun handgestrickt sind oder nicht, aus Wollstoff genäht oder nicht, das war mir gleich, ich konnte die Damen nicht fragen, wollte sie  nicht stören, aber die Jacke der linken Dame hat ein ganz ausgefuchstes Design, und sogar spiegelnde Knöpfe auf der Schulter.

Trotz schlechtem Wetter gab es schon frühlingshafte Anmutungen, denn vor den Kneipen sind schon die Stühle herausgestellt und die Schaufenster sind auch verlockend dekoriert.

Design-Frühling

Design-Frühling

In den Buchläden wurde ich fündig, ich habe mir nun endlich ein kleines Symbollexikon der lettischen Symbole zugelegt und dann dieses druckfrische Werk gefunden:

Aija Ansone Aija Ansone
Apģērba attīstība Zemgalē 19. gadsimtā
The development of dress of 19th century, Zemgale
ISBN 9789934528156
Published by the Latvian Cultural Center, 25. April, 28,99€

also ganz druckfrisch, aber die Druckerschwärze war schon trocken.

mehr habe ich an diesem ersten Tag nicht unternommen, einfach nur genossen, hier zu sein.