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Eine große Entdeckung für mich ist der Schweizer Künstler Albert Anker, der von strickenden Frauen und Mädchen fasziniert war. Er lebte von 1831 bis 1910, arbeitete in seinem Heimatdorf Ins und in Paris. Seine Themen waren das Dorfleben, die Kinder-Erziehung, vor allem das spielerische Lernen war ihm wichtig. Großartig sind seine Porträts, in denen er seine Mitmenschen in ihrem Alltag schildert, und hier auch wieder treten seine Kinderbilder hervor. Er zeigt sie als kleine Persönlichkeiten, mit ihren Spielzeugen, bei ihren Beschäftigungen.

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Für ihn spiegelt sich die Seele im Gesicht, und das zeigt er.

Die Frauen und Mädchen in seinem Dorf müssen sehr viel gestrickt haben, denn immer wieder sieht man Strickzeug, neben einem Buch, in den Schoß gelegt, im Korb, wenn nicht gerade das Stricken selbst das Bild-Thema ist. Was aber auch interessant ist: alle stricken Socken oder andere schlauchartige Strickstücke mit 4 Nadeln. Heute enthält ein Nadelspiel ja meistens 5 Nadeln.

Verschiedene Links zu dem Künstler Albert Anker:
Arts Daily: Topography of Swiss Art

In der deutschsprachigen Wikipedia und in der englischsprachigen Wikipedia. In der WIkimedia Commons sind viele seiner Bilder zu finden, und da der Todestag des Künstlers mehr als 100 Jahre zurückliegt, sind diese Bilder nun gemeinfrei zu verwenden.